Erfolgreiche Standortbestimmung beim Überprüfungswettkampf des Landesschwimmverbandes
Beim Überprüfungswettkampf des Landesschwimmverbandes stellte sich das Team des HSV Wernigerode 2002 einer anspruchsvollen sportlichen Standortbestimmung. Insbesondere für die älteren Schwimmerinnen und Schwimmer war die Konkurrenz groß: Ab der 5. Klasse wurden mehrere Jahrgänge gemeinsam gewertet. Damit trafen unsere Aktiven nicht nur auf teilweise ältere Sportlerinnen und Sportler, sondern auch auf zahlreiche Schwimmerinnen und Schwimmer der Sportschulen.
Bei den jüngeren Aktiven der 3. und 4. Klassen erfolgte die Wertung dagegen jahrgangsweise. Hier konnte sich das Harzer Team über zahlreiche Podestplätze freuen.
Besonders erfolgreich präsentierte sich Viertklässlerin Almut Roemling. Sie gewann die 25 Meter Schmetterling in 19,31 Sekunden, belegte über 25 Meter Brust und 25 Meter Rücken jeweils den zweiten Platz und sicherte sich darüber hinaus zwei dritte Plätze über 25 Meter Freistil und 25 Meter Freistil-Beine. Almut überlegt ggf. im neuen Schuljahr an die Sportschule Magdeburg zu wechseln.
Amilio Preiß (JG 2018) schlug über 25 Meter Freistil nach 20,46 Sekunden als Erster an. Über 25 Meter Rücken erreichte er in 24,43 Sekunden außerdem den dritten Platz.
Eine weitere Podestplatzierung bei den Youngstern steuerte Valerie Koch bei. Sie belegte über 25 Meter Brust-Beine mit 28,05 Sekunden im JG 2017 den dritten Platz. Elena Leia Jung überzeugte mit Bestzeiten über 25m Freistil und 25m Schmetterling, wobei sie sich über letztere Strecke sogar in die Top 10 schwamm.
Dwayne Kristof Kunth zeigte bei seinem ersten Wettkampf seit seinem Wechsel an die Sportschule zu Beginn dieses Schuljahres eine starke Vorstellung. Im Delfin-Kicks Mehrkampf (bestehend aus 25m Delfinkicks in Bauchlage und Rückenlage) holte er Silber und im Mehrkampf der 5. Klassen (bestehend aus 50m Rücken, 50m Schmetterling, 50m Freistil und 100m Lagen). Für die HSV Starter Ida Emma Hotopp und Leonie Gallun (beide JG 2016) und Joseph Hartmann, Luis Droste (beide JG 2015) sowie Peter Knobbe und Lennart Pelka (beide JG 2016), die alle in der Wertung 5. Klasse schwammen, ging es vor allem um Bestzeiten. Und davon brachte am Ende jeder mindestens eine mit nach Hause. Die 100m Lagen bei Ida, Leonie und Joseph, die 50m Freistil bei Peter und die 50m Rücken bei Lennart und Luis – alles Bestzeiten.
Bei den älteren Startern gab es eine Wertung 6./7. Klasse (JG 2015 bis 2013). Angesichts der jahrgangsübergreifenden Wertung standen hier weniger die Platzierungen als vielmehr die persönlichen Zeiten und die individuelle Entwicklung im Mittelpunkt. Laura Behne , Pauline Henning und Andrei Stoica (alle JG 2014) sowie Henri Wagner, Anton Prescher und Ole Hilbert (alle JG 2013) gingen hier an den Start. Pauline und Laura zeigten im starken Teilnehmerfeld sehr gute Leistungen , insbesondere über die 100m Lagen während Andrei das erste Mal über die 50m Freistil unter 40 Sekunden schwamm.
Das herausragende Ergebnis lieferte hier Anton Prescher. Über 50 Meter Freistil blieb er mit 29,74 Sekunden zum ersten Mal unter der magischen Marke von 30 Sekunden und belegte in der stark besetzten gemeinsamen Wertung den achten Platz. Damit erreichte er ein wichtiges persönliches Ziel und bestätigte seine positive Entwicklung. Nur knapp über der 30-Sekunden-Marke blieben Henri Wagner mit 30,37 Sekunden und auch Ole Hilbert schwamm eine neue Bestzeit. In der Delfinkicks-Wertung schaffte Henri einen hervorragenden 5. Platz. Auch die übrigen Schwimmerinnen und Schwimmer nutzten ihre Starts, um Wettkampferfahrung zu sammeln, ihre aktuelle Leistungsfähigkeit zu überprüfen und teilweise neue persönliche Bestzeiten aufzustellen.
Der Wettkampf lieferte dem Trainerteam nicht nur erfreuliche Ergebnisse, sondern auch wertvolle Hinweise für die weitere Trainingsarbeit. Besonders deutlich wurde, dass die Unterwasserphase nach dem Start und den Wenden weiter verbessert werden muss. Die Ergebnisse auf den D-Kicks-Strecken zeigten, wie wichtig ein kraftvoller Abstoß, eine stabile Körperposition und schnelle, wirkungsvolle Delfinbewegungen unter Wasser sind.
Weitere Schwerpunkte werden die Ruhe und Konzentration am Start (denn leider gab es zwei Frühstarts mit anschließender Disqualifikation) sowie die Beinarbeit sein. Gerade auf den separat gewerteten Beinstrecken wurde sichtbar, dass hier noch Entwicklungspotenzial besteht. Diese Erkenntnisse werden in den kommenden Trainingseinheiten gezielt aufgegriffen.
Mindestens ebenso wichtig wie Zeiten und Platzierungen war der Auftritt als Mannschaft. Das Team hielt während des gesamten Wettkampfes sehr gut zusammen. Die Sportlerinnen und Sportler unterstützten sich gegenseitig, feuerten einander an und zeigten, dass sie auch in einem stark besetzten Teilnehmerfeld geschlossen auftreten können.
So fällt das Fazit des Überprüfungswettkampfes insgesamt positiv aus: zahlreiche Medaillen bei den jüngeren Aktiven, viele persönliche Bestzeiten und ein toller Zusammenhalt. Gleichzeitig wissen Mannschaft und Trainerteam nun sehr genau, woran in den nächsten Wochen gearbeitet werden muss.
Herzlichen Glückwunsch an alle Schwimmerinnen und Schwimmer zu ihren Leistungen und zu einem gelungenen Auftritt als Team!