Das alljährliche Schwarzlichtwochenende Mitte November

Mitte November war es wieder soweit – wir vom Harzer Schwimmverein 2002 haben das Becken in der Wernigeröder Schwimmhalle hinter uns gelassen und die Turnhalle am Sportplatz in Langeln übernommen. Schwarzlichtwochenende! Der Moment im Jahr, an dem wir uns nicht im Wasser battlen, sondern gemeinsam kreativ werden.

Schon am Freitagnachmittag ging’s los: Musik an, Halle abdunkeln, Kostüme checken, Abläufe einstudieren – und natürlich ganz viel rumprobieren. Unser Ziel: eine Show, die wir bei der Jahresabschlussfeier für alle Sportler im Verein raushauen können.

Am Samstagabend wurde es dann ernst. Gegen 19 Uhr füllte sich die Halle mit den Athleten der vier Wettkampfmannschaften und ihren Eltern – also mit Leuten, die genau wissen, wie viel Quatsch man gemeinsam anstellen kann. Am Sonntag kamen dann die Breitensportgruppen und die erwachsenen Vereinsmitglieder dran.
Und dann hieß es endlich: Licht aus, Schwarzlicht an – Showtime!

Was da alles über die Bühne geflogen, geschwommen und getanzt ist, war einfach mega. Tiere im Neonlicht, ein Skelett, das sich als Akrobat versucht hat, Schmetterlinge, die durchs Dunkel tanzten, und sogar eine kleine Liebesgeschichte (ja, wir können auch romantisch).

Natürlich durfte das Schwimmer-Element nicht fehlen: Drei Wettkampfschwimmer und ein „Gast“ mit knallgelben Schwimmflügeln „paddelten“ quer über die Bühne – absoluter Hingucker.
Richtig abgefeiert wurde auch unser neu aufgelegtes Märchen von Hänsel und Gretel. Der heimliche Star? Ganz klar „Koch“ Marek, der im Hexenhaus das „vergiftete“ Essen verteilt hat. Wer weiß, was Teenie-Schwimmer so verdrücken können, hat die Pointe sofort gefeiert. Und Aurel als Polizist? Einfach nur legendär.
Die Bühnenbilder waren mindestens genauso stark: Fische glitten durchs Schwarzlicht, Münder sangen im Dunkeln, Hände tanzten unabhängig vom Rest des Körpers, und sogar Mond und Sterne hatten ihren Moment.

Alles zusammen war ein echtes Highlight. Unglaublich, was wir in nur 48 Stunden zusammengestellt haben. Und die Standing Ovations am Ende? Die haben sich einfach nur richtig angefühlt. Ein Wochenende, das noch lange hängen bleibt – und definitiv Potenzial für die ganz große Bühne hat.

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